Eine kulinarische Reise

gastro_essen2Die ungarische Gastronomie ist enorm vielseitig. Auf den Tisch kommt eine gelungene Mischung aus traditionellen Elementen und kreativer, moderner Küche, die den Anschluss an aktuelle internationale Trends hält. Während in Budapest ambitionierte Köche die Gastro-Szene anführen, lassen sich auf dem Land in rustikalen Csárda-Gasthöfen schmackhafte Traditionsgerichte genießen.

Dabei verbindet sich eine gute Portion „Kesselgulasch“ unweigerlich mit romantischen Bildern der ungarischen Puszta. Im Ungarischen heißt das Nationalgericht eigentlich pörkölt, der Begriff gulyás steht für Gulaschsuppen. Der Name gulyás leitet sich vom ungarischen Wort für die Rinderhirten ab.

Zu den heimischen Tierarten zählen in Ungarn neben den Graurindern auch die Wollschweine. Beide Tierarten waren schon vom Aussterben bedroht, wurden jedoch in den Nationalparks wieder erfolgreich vermehrt. Ihr Fleisch gilt inzwischen als gastronomische Delikatesse und wird zum Beispiel im Nationalpark Hortobágy auch als Bio-Fleisch angeboten.

Einen festen Platz im gastronomischen Angebot haben Süßwasserfische wie der Balaton-Zander oder die Forellen aus dem nordungarischen Szalajka-Tal bei Szilvásvárad. Beliebt sind auch Karpfen, die für die Zubereitung der Fischsuppen verwandt werden. Eine wahre gastronomische Volksgaudi ist die Fischsuppen-Meisterschaft in der Donaustadt Baja, an der jedes Jahr mehrere hundert Köche ihr gastronomisches Können unter Beweis stellen.

Beim Nachtisch offenbart sich die ungarische Vorliebe für süße Leckereien. Allein der Blick in die Kuchentheken von Konditoreien und Kaffeehäusern kann schon süchtig machen. Zu den Delikatessen zählen die in unzähligen Varianten angebotenen Palatschinken, die mächtigen Schomlauer Nockerln, die herrlichen Quarkknödel sowie die verschiedenen Strudelvarianten. Ungarns Gastronomie bietet für jeden Geschmack etwas! 

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